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| Presse | |||||
| Internat macht Schulabgänger - auch ohne Abschluss - fit für den Beruf | |||||
Krüger Internat und Schulen: Individuelle Förderung und psychologische Betreuung führt Jugendliche bis zum Abitur (Lotte, 16.3.2006) Immer mehr Schüler haben nach Beendigung der Haupt- oder Realschule keinen qualifizierten Abschluss. Durch Krüger Internat und Schulen in Lotte bei Osnabrück, Deutschlands einziges Internat mit eigenen berufsbildenden Schulen, erhalten sie eine zweite Chance. Mit individueller Förderung und bei Bedarf psychologischer Unterstützung gelingt es den Jugendlichen dort, die Fachoberschul- oder die Fachhochschulreife zu erreichen, zum Teil sogar das Abitur. Die Zahl der Schüler, die bereits ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben, aber keinen oder nur einen unbefriedigenden Abschluss haben, nimmt zu. Viele bekommen keinen Ausbildungsplatz oder sind gar nicht ausbildungsreif. Bei Krüger Internat und Schulen erhalten diese Jugendlichen eine neue Chance. Als einziges Internat in Deutschland mit eigenen berufsbildenden Schulen nimmt es auch Schüler auf, für die der Besuch eines Gymnasiums nicht in Frage kommt. Auf der Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung können sie die Fachoberschulreife, auf der Höheren Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung die Fachhochschulreife erlangen. „Der wirtschaftliche Schwerpunkt der beiden Schulen bedeutet jedoch nicht, dass sich die Schüler damit bereits auf eine rein kaufmännische Tätigkeit festlegen müssen“, betont Internatsleiter Rainer Krieger. Da auch die allgemeinbildenden Fächer in ausreichendem Umfang unterrichtet werden, ist – aufbauend auf der wirtschaftlichen Grundlage – später eine Doppelqualifikation möglich. Mehrheit der Schüler bedarf einer Förderung „Wir sehen uns als eine Art Entwicklungszentrum nicht nur für solche Schüler, die später auf Elite-Unis von der Exzellenzoffensive profitieren, sondern vor allem für die große Mehrheit, die viel eher einer Förderung bedarf“, so Rainer Krieger. „Die meisten öffentlichen Haupt- und Realschulen sind durch viel zu große Klassen gekennzeichnet – eine gezielte Förderung ist dort kaum möglich. Wir nehmen uns die Zeit, uns mit den einzelnen Schülern auseinanderzusetzen.“ Hohe Durchlässigkeit des Systems Meist stellt sich dann heraus, dass diese durchaus begabt, einige sogar überdurchschnittlich intelligent sind – das Potenzial muss nur erst erkannt und geweckt werden. Auf Grund der hohen Durchlässigkeit des Systems ist es möglich, mit dem Hauptschulabschluss zu beginnen und es mit der Unterstützung des Internats bis zum Abitur zu schaffen. Dafür gibt es eine eigene gymnasiale Oberstufe mit Schwerpunkt Wirtschaft. Zweiter Lebensmittelpunkt Viele Schüler haben auch mit Lernschwierigkeiten zu kämpfen. „Heutzutage gibt es immer mehr Patchwork-Familien; unsere Betreuungsfunktion wird daher zunehmend wichtiger“, erläutert Rainer Krieger. „Das Internat kann dann ein zweiter Mittelpunkt im Leben des Schülers sein, um die Situation zu verbessern. Die psychologische Betreuung, die wir bieten, stellt jedoch keine Therapie dar. Stattdessen gehen wir ganz handlungsorientiert vor und lassen uns von der Frage leiten: ‚Was kannst Du momentan leisten?‘ “Dazu gehört auch, dem Schüler „Nein“ zu sagen, denn der Umgang mit Konflikten ist bei Krüger Internat und Schulen ein wichtiger Teil des Entwicklungsprozesses: „Zuerst sind die Schüler euphorisch, dass sie auf unser Internat kommen können. Doch sobald sie erfahren, dass sie auch lernen müssen, wenn sie keine Lust dazu haben, setzt schnell die Ernüchterung ein. Diese Durststrecke auszuhalten, ist aber die Voraussetzung für den Schulerfolg.“ | vom 24.06.2009 | ||||