Starke Wirtschaftsschulen

Wir bringen ihr Kind auf den richtigen Kurs

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Krüger Internat und Schulen

Krüger in Kärnten - Nicht nur Skifahren

 

Ungeahnte Folgen brachte unser Klassenausflug im Frühjahr 2008 in die Skihalle Bottrop mit sich. Wir, die G12, beschlossen echte Berge unsicher zu machen. Unsere Vorbereitungen erfolgten im Sommer, dabei wählten wir Österreich als Ziel. Am 30. Januar 2009 trafen wir uns auf dem Schulhof, um unsere langersehnte Klassenfahrt anzutreten. Nach der Verabschiedung unserer Liebsten, einer 13- stündigen Nachtfahrt und weiteren drei Stunden Warten konnten wir endlich unsere Zimmer im Mölltaler Actionhotel beziehen. Leider erwies sich die Unterkunft als nicht sehr komfortabel, aber letztenendes erfüllte sie ihren Zweck. Unser erster Tag, ein Samstag, war sehr stressig. Erst mussten die Zimmer hergerichtet werden, danach ging es zum Skiverleih und dann ging es endlich ins Bett um circa 1 Uhr! Andere, die mit dem Privileg, bereits „Ski-Foahn“ bzw. Snowboarden zu können, nutzten wiederum die Zeit, sich todesmutig den Hang herunter zu stürzen.
Unser Tagesablauf war immer gleich: Morgens um 7 Uhr nahmen wir unser Frühstück ein, welches aus zwei Brötchen mit Wasserbutter und Millimeter dickem bzw. dünnem Wurstbelag bestand. Um 8 Uhr erwartete uns der Bus, der uns dann zur Gletscherbahn führte, die uns dann wiederum innerhalb von 8 Minuten auf den Berg kutschierte. Danach übten die Anfänger mit ihren Lehrern. Wir hatten das Glück, dass sich zwei nichts ahnende Studenten bereit erklärten uns zu lehren. Somit plagte sich der Skilehrer Jonas mit den Skifahrern herum, während der Snowboardlehrer Timo sich amüsierte, wie oft  die 8 Snowboardschüler die Robustheit ihres Popos testeten. Erstaunlich, dass sich alle als echte Könner erwiesen und somit rasten die Skianfänger bereits Dienstag die Piste herunter, während die Snowboarder immer noch ihren Popo als Board benutzen. Schließlich konnten dann am Mittwoch auch die ersten die Piste fahrend herunter fahren, ohne ihr Hinterteil in Mitleidenschaft zu bringen, sondern tatsächlich das zur Verfügung gestellte Board zu benutzen. Ab 12 genossen wir dann unser Mittagessen in 3200 Meter Höhe. Dahin gelangte man aber nur mit einer 10 minütigen Gondelfahrt, welche so manchesmal zum Abenteuer wurde.
Wir verließen alle spätestens um 4 den Berg, um in der Jugendherberge unsere Schmerzen zu lindern. Einige schworen dabei auf den Schlaf, andere auf das Bier und wiederum andere auf Tabletten und Salben. Um Punkt 6 Uhr gab‘s dann Abendbrot und danach hatten wir Freizeit, die einige mit den Lehrern verbrachten oder mit den Klassenkameraden und andere besuchten ihr Kuscheltier im Bett.
So rasten die Tage an uns vorbei, verbunden mit Schmerzen, Heimweh, Kater aber auch vielen guten Erinnerungen. Wir lernten einen Pub mit ungewöhnlichen Bewohnern kennen, die nicht immer in ihren Terrarien blieben und managten einen sehr erfolgreichen Discoabend  - als gute Wirtschaftsschüler natürlich mit großen Einnahmen.
Freitagnachmittag war es dann Zeit die ausgeliehene Rüstung zurück zu geben. Leider konnte unsere liebe Alexandra nur einen Skier zurückgeben, da sie den anderen auf den Gletscher schickte und sich dabei eine Zerrung zu zog. Zum Glück war dies unser einziger Unfall!
Samstagmorgen um halb 9 bestiegen wir unseren Bus um nach 15 Stunden Fahrt endlich wieder unsere Liebsten begrüßen zu können.
Allgemein sind wir alle sehr zufrieden mit unserer Klassenfahrt, trotz der einen oder anderen Panne. Wir möchten uns aufrichtig bei allen Lehrern und Organisatoren bedanken. Natürlich hoffen wir auch, dass die Lehrer unsere Klassenfahrt genauso genießen konnten und dass Ihr, liebe Leser, einen kleinen Einblick in unsere Abschlussfahrt bekommen konntet.

Eure G12

 

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